Was motiviert diesen jungen Politiker, der sich nach einem erfolgreichen Volksbegehren mit Morddrohungen konfrontiert sieht? Es sind eine christlich-religiös geprägte Grundhaltung und die Gewissheit, dass mehr Demokratie ein friedliches Miteinander gewährleistet. Damit erreicht und begeistert er die Menschen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.10.2011
Besser als der Autor selbst kann diesen Mann keine Medienkampagne, kein Feind aus den eigenen Parteireihen je verunglimpfen, findet Stefan Dietrich angesichts eines nicht nur schlimm geschwätzigen, sondern auch sehr entlarvenden Buches, einer Art Autobiografie zu Unzeiten, wie er schreibt (schließlich ist Sebastian Frankenberger, Bundesvorsitzender der ÖDP kaum 30). Schlimmer noch als die Nabelschau und die Selbstbeweihräucherung, die ihm auf allen Seiten des Buches entgegenspringt, ist für Dietrich Frankenbergers spätpubertäre Ergriffenheit über die eigene Ergriffenheit über Gesellschaftsvisionen und den direkten Draht des Autors zum Heiligen Geist, der ihm, wer auch sonst, sein Glaubensbekenntnis zur Bürgergesellschaft und gegen die Wachstumsideologie (schließlich kein schlechter Gedanke) abnimmt.
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