"Eines Morgens erwachte Herr Eichhorn, weil der Mond in sein Dach gefallen war..." So beginnt die skurrile Geschichte über drei Freunde und ein sehr ausgefallenes Problem. Herr Eichhorn macht sich große Sorgen und versucht alles, um das ungewollte Fundstück loszuwerden. Als dieses schließlich - leicht ramponiert - endlich wieder am Himmel leuchtet, muss auch er zugeben: Ende gut, alles gut!
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 16.11.2006
Diese neue Variation der alten Geschichte vom Mond auf der Erde hat Bruno Blumes Fantasie beflügelt. Im vorliegendem Fall fällt ein vollschlanker Mond vom Himmel auf die Alm und rollt, zum irdischen Käse mutiert, Herrn Eichhorn auf den Ast vor der Hütte. Aus Angst vor Strafverfolgung engagiert er ein paar Freunde und eine Horde Mäuse, die den prallen Mondkäse auf eine Sichel herunterfressen. Zum guten Schluss wird der Himmelskörper wieder an seinen angestammten Platz katapultiert, doch bis es soweit ist, entfaltet die lakonisch-trocken erzählte und "technisch sauber gezeichnete" Geschichte auf jeder Seite ein kleines, an Groteske und Slapstick geschultes Drama, an dem sich Leser und Betrachter jeden Alters erfreuen können, versichert uns der Rezensent.
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