Unter Mitarbeit von Rosel Gutsell und Hans-Jürgen Malles. Herausgegeben von der Stiftung Weimar Klassik.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.08.2000
Hans-Albrecht Koch weiß sowohl Stärken als auch Schwächen an dieser Bibliografie zu diagnostizieren. So lobt er die Souveränität in technischer und systematischer Hinsicht, das Register und die Auflistungen von Nachauflagen u. ä.. Auch überraschende Erkenntnisse hat der Rezensent gewonnen, etwa die, dass es mehrbändige Ausgaben zwar beispielsweise in serbokroatischer Sprache gibt, in England, Frankreich oder den USA hingegen keine verfügbar sind. Bedauerlich findet Koch u. a., dass man nur wenig über die verschiedenen Herangehensweisen bei Übersetzungen erfährt oder dass Zeitungsbeiträge überhaupt nicht berücksichtigt wurden. Auf der anderen Seite sieht Koch zahlreiche Titel erwähnt, die seiner Ansicht nach für die Goethe-Forschung völlig unergiebig sind, wofür er auch einige Beispiele aufzählt. Insgesamt hätte sich Koch eine bessere Auswahl und weniger Titel gewünscht, dafür aber "mehr Kommentar und Wertung". Und so betrachtet er die vorliegende Arbeit eigentlich als "Vorarbeit für die noch ausstehende räsonierende Goethe-Bibliographie".
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