Die Beiträge der 23. Konferenz der Prinz-Albert-Gesellschaft analysieren das Genre der politischen Memoiren anhand prominenter Beispiele aus deutscher und aus britischer Sicht. Zunächst wird der aktuelle Stand der Forschung dargestellt, die europäische Dimension der Gattung nachzeichnet sowie die britische und die deutsche Tradition beleuchtet. Tiefergehende Analysen widmen sich dann exemplarisch den Erinnerungen Benjamin Disraelis, William Gladstones, Otto von Bismarcks und der deutschen Reichskanzler bis zum Ende der Weimarer Republik. Für die Zeit seit dem Zweiten Weltkrieg werden die Memoiren von Theodor Heuss, Winston Churchill, Konrad Adenauer, Helmut Schmidt und Henry Kissinger untersucht. Besonderer Wert wird auf die Vergleichbarkeit der Analysen gelegt. Hierzu orientieren sich alle Autoren des Sammelbandes an einer Reihe von gemeinsamen Fragen, beginnend bei den Gründen des jeweiligen Politikers, Memoiren zu verfassen, bis zu den Motiven der Verlagswahl und den finanziellen Aspekten.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…