Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 30.11.2002
Carl Spitzweg, den die einen "belächeln", die anderen bewundern, hat es stets verstanden, seinen Bildern synästhetische Qualitäten zu verleihen, jubelt Samuel Herzog. Bei Spitzweg nämlich kann man den Wald oder den Bratenduft eine Huhns riechen, schwärmt der Rezensent. Wer das nicht glaubt, dem empfiehlt Herzog, das "prächtige Werkverzeichnis" Spitzwegs von Siegfried Wichmann durchzublättern. Wer sich auf Spitzwegs Bilder einlässt, kommt in den Genuss, nicht nur seine Augen, sondern auch seine Nase durch das "kleinbürgerliche 19. Jahrhundert" spazieren zu führen, verspricht der Rezensent.
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