Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 30.11.2002
Carl Spitzweg, den die einen "belächeln", die anderen bewundern, hat es stets verstanden, seinen Bildern synästhetische Qualitäten zu verleihen, jubelt Samuel Herzog. Bei Spitzweg nämlich kann man den Wald oder den Bratenduft eine Huhns riechen, schwärmt der Rezensent. Wer das nicht glaubt, dem empfiehlt Herzog, das "prächtige Werkverzeichnis" Spitzwegs von Siegfried Wichmann durchzublättern. Wer sich auf Spitzwegs Bilder einlässt, kommt in den Genuss, nicht nur seine Augen, sondern auch seine Nase durch das "kleinbürgerliche 19. Jahrhundert" spazieren zu führen, verspricht der Rezensent.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes…