Beyoncé tut es. Lena Dunham tut es. Miley Cyrus tut es. Emma Watson tut es. Judith Holofernes tut es. Charlotte Roche tut es. Sie bezeichnen sich als Feministinnen. Und sie zeigen, wie aktuell das Thema gerade heute ist! Ist es dir vielleicht auch schon mal passiert, dass du auf der Straße schief angeguckt wirst, weil dein Rock zu kurz ist? Dass dein Lehrer denkt, Frauen verstehen Physik eh nicht? Und der Typ im Bewerbungsgespräch sich mehr für deine Brüste interessiert als für deine Fähigkeiten?Dann tu etwas und entdecke die Superkräfte des Feminismus! Denn mit etwas Selbstbewusstsein und Humor kannst du der Welt jeden Tag zeigen, wie du als Frau behandelt werden willst: mit Respekt und nicht etwa anders als ein Mann!
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.05.2017
Julia Bähr heißt dieses Jugendbuch von Sonja Eismann willkommen. Was die Autorin über Übergriffe auf Frauen, die Farbe Pink, Strömungen des Feminismus und sexuelle Identitäten zu sagen hat, neutral, umfassend und kenntnisreich, scheint ihr genau die richtige Lektüre für junge Mädchen zu sein. Ganz ohne Panik und nur gelegentlich sprachlich etwas trocken, findet Bähr, ist Eismann nah an den junge Leserinnen dran, gibt praktische Tipps für den Umgang mit Wichtigtuern und bietet Zahlenmaterial, die einem die Haar zu Berge stehen lassen. Einfach nur nachdenken lässt sich über den Inhalt des Buches aber auch vorzüglich, meint Bähr.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 12.04.2017
Rezensentin Britta Schönhütl empfiehlt Sonja Eismanns Sachbuch für Jugendliche und Erwachsene ab 14 als Vademekum in Sachen Feminismus. Das Aufklärungsbuch macht der Rezensentin klar: Feminismus ist noch lange nicht durch. Locker, leicht, in umgangssprachlichem Ton bringt die Autorin Schönhütl die Geschichte der Frauenbewegung, Daten und Fakten zum Thema und Alltagsbeobachtungen nahe. Das Konzept des Buches aus theoretischer Abhandlung und der Darstellung unterschiedlicher Liebesformen scheint der Rezensentin gut durchdacht. Unterhaltsame Zitate von Popgrößen runden das Ganze für sie ab.
Als "Ratgeber" für junge Mädchen, die über ihre Rolle nachdenken, kann Rezensentin Judith Scholter Sonja Eismanns Sachbuch guten Gewissens empfehlen. Die Journalistin erläutert ihr knapp und präzise die Unterschiede zwischen Cyberfeminismus, Anarchafeminismus und Queerfeminismus, stellt feministische Manifeste von 1408 bis 1985 vor und beleuchtet maßgebliche feministische Themen und deren Bedeutung. Unterhaltsam und "informativ", lobt die Kritikerin, die gern verzeiht, dass sie einige zu Beginn fallende Begrifflichkeiten erst im weiteren Verlauf der Lektüre erklärt bekommt.
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