Aus dem Chinesischen von Marc Hermann. Nachwort von Sebastian Pirling. China in der nahen Zukunft. Der junge, ehrgeizige Beamte Song Cheng stößt auf einen gewaltigen Korruptionsskandal. Doch plötzlich wird er selbst ins Gefängnis geworfen. Dort taucht ein geheimnisvoller Mann mit einem Supercomputer auf, der ebenfalls verfolgt wird - weil er alles weiß. Einfach alles. Wie kann das sein? Und welche Konsequenzen hat das? Dieses Buch enthält ausführliche Anmerkungen zur Übersetzung und ein Nachwort.
Tim Caspar Boehme stört sich nicht an der Wissenschaftsterminologie, wenn in Cixin Lius Sci-Fi-Novelle von Superstringtheorie und Quantenmechanik die Rede ist. Schön knapp findet er die Prosa, krimihaft den Spannungsaufbau, die Sprache nicht spröde. Die Frage nach den Anfängen des Universums verbindet der Autor elegant mit den korrupten Verhältnissen im heutigen China. Boehme liest den Text über einen geschassten Provinzbeamten, der wider Willen Teil einer kosmischen Hackeraktion wird, als Parabel über die Folgen von allzu großer Transparenz.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Karl Ove Knausgard: Arendal Aus dem Norwegischen von Paul Berf. Wo ist dein Platz im Leben? Wohin gehörst du? Wo liegen deine wahren Gefühle?Wir schreiben das Jahr 1976. Syvert Løyning ist nach einer…