China wächst weiter unaufhaltsam, ist aus der Corona-Pandemie sogar noch gestärkt hervorgegangen. Der Westen hingegen versinkt in Krise und Chaos. Mächtigster Mann der Welt ist heute nicht mehr der Präsident der USA, sondern Xi Jinping, Generalsekretär der Kommunistischen Partei und Staatspräsident Chinas. Wie funktioniert der Funktionär, der eine Machtfülle auf sich vereint wie vor ihm nur Mao? Welche Rolle spielt seine Frau Peng Liyuan, Chinas bekannteste Volkssängerin und Sonderbotschafterin der Weltgesundheitsorganisation (WHO)? Wie wurde er, wer er ist? Was hat er vor? Wie hält er es mit der Ökologie? Warum schafft er eine neue Seidenstraße? Was bedeuten seine Pläne für uns?
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 05.07.2021
Rezensentin Lea Sahay zeigt sich enttäuscht von Stefan Austs und Adrian Geiges' Xi-Jinping-Biografie. Das Informationsdefizit, das Chinas Nr. 1 umgibt, können die Autoren ihrer Meinung nach nicht ausbügeln, neue Erkenntnisse oder Archivfunde bieten sie auch nicht. Stattdessen stellen sie laut Sahay lediglich das Bekannte über Xis Leben zusammen, zwar durchaus sachkundig und lebhaft, doch ohne dem Leser tiefere Einblicke in die Partei zu gewähren. Die Distanz zum großen Parteivorsitzenden können die Autoren nicht wirklich verringern, stellt Sahay bedauernd fest.
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