Stefan Schweizer

Andra le Notre und die Erfindung der französischen Gartenkunst

Cover: Andra le Notre und die Erfindung der französischen Gartenkunst
Klaus Wagenbach Verlag, Berlin 2013
ISBN 9783803112989
Gebunden, 144 Seiten, 15,90 EUR

Klappentext

Obgleich bekannt als Gartenkünstler des Sonnenkönigs, zählt Andre le Notre (1613-1700) zu den noch immer unentdeckten Künstlern des Barock. Jeder kennt sein Hauptwerk, den berühmten Park von Versailles, aber wer weiß schon, dass Le Nôtre auch die Tuilerien in Paris und die Gärten in Fontainebleau, Vaux le Vicomte und Chantilly gestaltete? Über Jahrhunderte nahezu vergessen und während der Blütezeit des Landschaftsgartens geringgeschätzt, erfährt Le Nôtre endlich neue Aufmerksamkeit - als Erfinder der schnurgeraden Achsen, Beetornamente und Wasserkaskaden, die den Besucher in die harmonischste aller Ordnungen versetzten und jahrhundertelang die romantischen und modernen Gartenträume ihrer Schöpfer inspirierten. Stefan Schweizer stellt den Hofgärtner der Mächtigen und seine bedeutendsten Parkanlagen vor.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.09.2013

André le Nôtre, der große Gartenarchitekten Ludwigs XIV., ist zwar nicht in Vergessenheit geraten, nimmt aber in der Kunstgeschichte durchaus nicht den Rang ein, den er verdient, meint Frank Maier-Solgk, der entsprechend begrüßt, dass zum 400. Geburtstag le Nôtres zwei Bände Auskunft geben über dessen Werk. Dabei konzentriert sich "Le Nôtre" auf Fotografien von Jean-Baptiste Leroux, der die Gartenanlagen stimmungsvoll ins Bild setzt, ergänzt lediglich um eine knappe Einleitung von Jean-Pierre Babelon, dem ehemaligen Direktor von Versailles, erläutert der Rezensent. Stefan Schweizers "André le Nôtre und die Erfindung der frantösischen Gartenbaukunst" ist hingegen eine "profunde und doch gut lesbare" kunsthistorische Studie, deren kleinformatige Abbildungen den Gärten allerdings nicht gerecht werden, bedauert Maier-Solgk und stellt fest: "Man wird also wohl beide Bücher erwerben müssen".
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