Steffen Bogen, Felix Thürlemann

Rom

Eine Stadt in Karten von der Antike bis heute
Cover: Rom
Primus Verlag, Darmstadt 2009
ISBN 9783896786616
Gebunden, 232 Seiten, 39,90 EUR

Klappentext

Ein spannender Überblick von der spätantiken Forma Urbis Romae bis zu aktuellen Google Maps beschreibt Leistungen und Funktionen der Kartografie und erläutert anschaulich, wie sich die Konzeption der Karten im Laufe der Jahrhunderte verändert hat. Immer jedoch haben Karten die Wahrnehmung Roms entscheidend geprägt. Detaillierte Beschreibungen geben dem Leser konkrete Hinweise zum Lesen und Verstehen der historischen Karten an die Hand und eröffnen einen neuen Zugang zur Ewigen Stadt. Großformatige Abbildungen machen die Argumentation nachvollziehbar und laden zu eigenen Entdeckungen ein.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 21.07.2010

Geschwelgt hat Roman Hollenstein in Steffen Bogens und Felix Thürlemanns Romkarten-Buch. Mit Begeisterung hat sich der Rezensent in die dort abgedruckten 39 Karten von Rom aus fast 2000 Jahren vertieft und ergeht sich hingerissen über die Schönheit von Stadtkarten von Giambattista Nolli, Piranesi oder einer Stadtansicht aus dem "Liber ystoriarum Romanorum". Kunsthistoriker Thürlemann und "Kartenspezialist" Bogen bieten in fünf Kapiteln topografische und kartografische Einsichten in die Stadt Rom und zudem einen wissenschaftlich verlässlichen Katalogteil sowie eine umfassende Bibliografie, wie der Rezensent zufrieden feststellt. Das lässt ihn auch vergessen, dass der Band leider keine Vergleichskarten einer anderen Stadt bietet.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.04.2010

Ein Muss für Rom-Liebhaber sei dieses Buch, meint Christine Tauber. Das mit einem breiten Spektrum an Kartenmaterial aus dem zweiten nachchristlichen Jahrhundert bis zu Google Maps aufwartende Kompendium findet sie so reich bebildert wie klug kommentiert. Steffen Bogens und Felix Thürlemanns Präsentation der kartografischen Konzepte verdeutlicht der Rezensentin die kommunikative Ausrichtung der Karten und zeigt ihr die Vorstellungen von der Stadt Rom zu verschiedenen Zeiten und unter verschiedenen Nutzungsprämissen, als politisches Instrument oder künstlerische Attraktion. Fasziniert Tauber bei den mittelalterlichen Karten vor allem der hohe Grad der Abstraktion von den realen Gegebenheiten, sind es beim Kartenmaterial der Renaissance die neuen technischen Möglichkeiten der Vermessung und der Reproduktion. Wem solche Komparatistik zu anstrengend ist, dem empfiehlt Tauber imaginäre Reisen durch Zeit und Raum und zu bekannten Erinnerungsorten und deren Bild im Wandel. Mit diesem Buch in der Hand, so versichert sie, geht auch das vorzüglich.
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