"Das Gespenst ging über die Quintana de los muertos hinter der Kathedrale von Santiago de Compostela. Wie passend. Wo sonst sollte ich dem Geiste Mark Haussmanns begegnen, dem ehemaligen Zürcher Hanfkönig, der vor Jahren gewaltsam ums Leben gekommen war."
Als "grundgelassenes Stück Genreliteratur" beschreibt Rezensentin Katharina Granzin diesen Krimi, der ihren Informationen zufolge im Milieu von Zürichs ehemaliger linksalternativer Szene spielt. Das Schöne an dieser Geschichte über einen Serienmörder, der Protagonist für Protagonist der einstigen Szene meuchelt, ist aus ihrer Sicht der ebenso "klarsichtige wie ernüchterte Blick" des Insiders, samt seiner kriminalistisch angelegten "Szenebeschau". Was den Plot allerdings angeht, sei sie nicht gerade vor Spannung umgekommen, gibt die Rezensentin zu Protokoll. Auch die für ihr Ohr doch recht gestelzten Dialoge wirkten mitunter lesevergnügensmindernd auf sie.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…