Urs Augstburger inszeniert in der Familiensaga "Wässerwasser" den Kampf der Menschen gegen eine entfesselte Natur. Motive aus den beiden bisherigen Bergromanen "Schattwand" und "Graatzug" führen die Geschichte aus der Vergangenheit in die Zukunft.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 24.11.2009
Mit romantischer Alpenidylle hat Urs Augstburgers Roman "Wässerwasser", der dritte Band seiner Bergroman-Triologie, nach Ansicht von Rezensentin Andrea Lüthi nichts am Hut. Im Gegenteil: der Autor entwirft für sie im vorliegenden Band ein erschreckendes Zukunftsszenario, angesiedelt in den vom Menschen ausgebeuteten und dem Klimawandel gezeichneten Walliser Bergen. Während Lüthi die zwischenmenschlichen und insbesondere die erotischen Szenen nicht ganz überzeugen, zeigt sie sich von der Schilderung der Naturgewalten und dem Versuch der Menschen in der zerstörten Natur zu überleben sehr beeindruckt. Ihr Fazit: ein "packender Zukunftsthriller" und ein "leidenschaftliches Plädoyer für mehr Sorgfalt mit der Natur".
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…