Es werden keine Liebesbriefe mehr geschrieben? Stimmt nicht! Stephan Porombka erzählt von der Liebe im 21. Jahrhundert - und ruft eine neue romantische Revolution aus. Als Internet-Künstler, Professor und Sprecher zu Themen der Digitalisierung experimentiert er mit den neuen Möglichkeiten der Smartphone-Kommunikation. Unsere Beziehungen verändern sich durch das Internet radikal, wir alle haben so viele Kontakte wie niemals zuvor. Stephan Porombka zeigt, wie schön diese Jahre voll schwirrender digitaler Begegnungen sein können, wenn wir mit der Liebe kreativ umgehen.
Eigentlich ist "Es ist Liebe" von Stephan Porombka gar kein Buch, findet René Hamann, jedenfalls nicht im herkömmlichen Sinn. Es kommt dem Rezensenten mit seinen übergroßen Buchstaben und knalligen Farben eher vor wie ein Papier gewordener Social Media Post. Aber das wird Absicht sein, Marshall McLuhans "Das Medium ist die Massage" lässt grüßen, vermutet Hamann. Denn "Es ist Liebe" behandelt ja selbst gerade, wie die "Liebe in Zeiten des Smartphones" eigentlich funktioniert, wie sie in Tinder, Instagram und Snapchat aussieht, wie Gefühle zum Ausdruck kommen und wie wichtig die "digitale Aufmerksamkeit" dabei ist, fasst der Rezensent zusammen. Es ist ein kurzes Buch, geschrieben für kurze Aufmerksamkeitsspannen, so Hamann, ein Bilderbuch ohne Bilder.
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