Aus dem Amerikanischen von Heike Schlatterer, Sigrid Schmid, Friedrich Pflüger und Violeta Topalova. Mit Kreativität und visionärem Blick, der nie kulturpessimistisch ist, sondern sich aus dem Wissen um Chancen und Fluch der neuen Technologien speist, denkt er diese in die Zukunft weiter. Lanier, der als Vater des Begriffs "Virtuelle Realität" gilt, hat 1983 sein erstes Computerspiel entwickelt. 1985 machte er sich mit Freunden selbstständig, um Technologien für die neue, virtuelle Welt zu entwickeln. Ab der Jahrtausendwende hat sich Lanier dann zunehmend kritisch mit den Heilversprechen der digitalen Welt auseinander gesetzt. Seine Forschungen und Entdeckungen hat er von Beginn an mit Essays begleitet, in denen er seine Errungenschaft in ihren Implikationen für die Gesellschaft überprüft und einen Blick in die Zukunft richtet.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.05.2015
Das bisschen Eitelkeit und Redundanz im Buch kann Uwe Ebbinghaus Jaron Lanier locker verzeihen. Dafür bekommt der Rezensent ja jede Menge Anregungen zum Thema digitale Medien und Freiheit oder was davon übrig ist. Als Seiltänzer zwischen einem gutbezahlten Job bei Bill Gates im Silicon Valley und scharfer Kritik an Überwachungsökonomie kennt Ebbinghaus den Autor, und so tritt der ihm in diesen Aufsätzen aus den Jahren 1984 bis 2014 auch entgegen, als ein mit allen Wassern gewaschener Schwejk des digitalen Zeitalters, der die loyale Opposition pflegt, meint Ebbinghaus ebenso augenzwinkernd. Laniers Vorschlag, persönliche Daten einfach höchstbietend zu verscherbeln, möchte er aber offenbar nicht ernst nehmen, auch wenn er es schätzt, wie der Autor die Ideale der Freiheit stets an der Realität zu messen weiß.
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