Aus dem Französischen von Nathalie Mälzer. "Ich bin ein Mann, den die Frauen nicht verstehen", schrieb Erik Satie 1912 in einem Brief. Und über seine Kompositionen war die Musikwelt stets gespaltener Meinung. Rund 100 Jahre später versteht ihn eine Autorin auf künstlerische Weise, frei nach seinen Spielregeln: Stéphanie Kalfon.
Als hinreißende literarische "Hommage" an Erik Satie hat Rezensentin Hannah Schmidt den Debütroman der französischen Filmregisseurin Stephanie Kalfon gelesen. Das wahnwitzige Vorhaben, den Klang von Saties Musik einzufangen, gelinge Kalfon dabei mit Bravour, erklärt die Kritikerin: Mit einem ausgezeichneten Gespür für Musikalität, Bezügen zu Saties Briefen, Schriften, Aussagen und Spielanweisungen in dessen Partituren, gestalte Kalfon nicht nur den Kompositions- und Schreibstil Saties nach, sondern lasse auch dessen Innenwelt "hellsichtig und klar" erklingen, schwärmt die Rezensentin.
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