Jahrzehntelang schwankte die deutsche Erinnerungskultur zwischen Ignoranz und Selbsthass. Der britische Journalist und Deutschland- Kenner Steve Crawshaw wirft einen Blick auf die jüngste Geschichte Deutschlands. Sein Fazit: In Deutschland hält ein neues, entspannteres, zugleich immer wieder kritisch hinterfragtes Selbstbewusstsein Einzug. Nach erheblichen Problemen scheint das Land 15 Jahre nach dem Mauerfall auf dem Weg zur wirklichen Einheit. Deutschland bewegt sich mehr, als es die Deutschen selbst wahrhaben wollen.Wir dürfen uns, so Crawshaw, ruhig öfter daran erinnern, dass es Gründe gibt, unser Land zu mögen.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…