Mit zahlreichen, zum Teil farbigen Abbildungen. Aus dem Englischen von Christiane Gsänger und anderen. Vor 30 Jahren hatten die Sex Pistols ihren ersten Auftritt in London - und Punk wurde offiziell geboren. 30 Jahre später ist Punk tot - und lebendiger denn je. Die Mode, die Musik und die Protestkultur nähren sich heute von einer Bewegung, die zwischen 1975 und 1979 ihren Zenith erreichte. In diesem Bildband werden diese Jahre würdig und gebührend porträtiert. Alle Protagonisten dieser unglaublichen wilden Zeit kommen zu Wort und zahlreiche, zum Teil noch nie veröffentlichte Bilder machen aus "PUNK" ein Must-have für alle Nostalgiker, die jene verrückten Jahre erlebt haben und für alle, die sie jetzt erst entdecken möchten.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.06.2005
Eine "hochinformative" und "verschwenderisch bebilderte" Dokumentation über den Punk sieht Rezensent Edo Reents in diesem Band von Stephen Colegrave und Chris Sullivan vorliegen, der für Fans wie für "absolut Uninformierte" gleichermaßen nützlich sei. Er würdigt den "sittlichen Ernst", mit dem sich die Herausgeber dem Phänomen Punk widmen, und zollt ihnen für die Vorarbeiten - Gespräche mit einer Hundertschaft von Überlebenden - seinen Respekt. Die eigentliche Stärke des Bandes sieht Reents in den zahlreichen Abbildungen. So bekomme man schon allein aufgrund der vielen Namen und Stile einen umfassenden Überblick über die heterogene Szene, und lerne Vorläufer und Verwandte kennen. Dazu erfährt man, wie Reents hervorhebt, "was wohl doch den moralischen Kern der ganzen Sache ausmacht: 'wie es war, am Rand zu leben'."
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