Aus dem Englischen von Hanna Große. Sie sind die Meister des samtpfotigen Anschleichens und der ultimativen Unberechenbarkeit: Katzen. Seit Jahrhunderten beeindrucken sie uns Menschen mit ihren Überlebenstaktiken. Und noch nie waren diese so gefragt wie heute. Denn in Zeiten des erstarkenden Faschismus müssen seine Gegner:innen stets wachsam, flink und sprungbereit sein. Das Buch zeigt elf von Katzen inspirierte, subversive Strategien auf, um sich zur Wehr zu setzen. Humorvoll, scharfsinnig und dabei dem Ernst der Sache immer angemessen, werden wir mit dem nötigen Werkzeugen ausgestattet, um die Tyrannen der Welt geschmeidig in die Knie zu zwingen.
Die Verbindung von Katzen und Antifaschismus, die der kanadische Komiker Stewart Reynolds in diesem Buch zu ziehen versucht, leuchtet Rezensent Benjamin Knödler so halb ein. Ganz amüsant, findet Knödler, sind manche Ratschläge des Autoren, die darauf zielen, katzenartiges Verhalten als Waffe gegen Faschisten zu nutzen und, zum Beispiel, einfach mal Dinge runterzuwerfen oder ein Nickerchen einzulegen. Das alles bleibt aber doch allzu sehr an der Oberfläche, moniert der Rezensent, außerdem scheint Reynolds nicht allzu genau zu wissen, wer die Faschisten überhaupt sind, etwa wenn er einerseits über deren Faible für Vorhersehbarkeit schreibt, andererseits immer wieder den komplett unvorhersehbaren Trump als Beispiel anführt. Insofern ist dieses schmale Buch doch eher als cat content denn als Beitrag zur Theorie des Antifaschismus goutierbar, schließt die Rezension.
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