Irgendetwas ist seltsam an Julia und Max, das findet Mascha von der ersten Sekunde an. Und dann sieht sie, dass Julia überall blaue Flecken hat, richtig große. Als Mascha schließlich eines Tages auf der Suche nach den beiden vom Garten aus einen Blick in ihr Haus erhascht, ist ihr klar: Sie muss ihnen irgendwie helfen. Aber wie, wenn keiner der Erwachsenen ihr zuhören will? Mascha hat eine verhängnisvolle Idee - aber manchmal ist es besser, etwas Falsches zu tun, als gar nichts...
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.08.2012
Diese Geschichte um das Mädchen Mascha an der Grenze zur Pubertät hat die Rezensentin Shirin Sojitrawalla spürbar mitgerissen. Es handelt sich für das Mädchen zugleich um eine moralische Prüfung und ein Abenteuer, wenn man der Rezensentin glaubt. Und sie stellt sich ihm mit der "Unbedingtheit von Parisanen". Es geht darum, ein Geschwisterpaar vor seinen schlagenden Eltern zu retten - zumindest scheint es so, denn laut Rezensentin hält die Geschichte durchaus einige verwirrende und spannende Peripatien bereit. Sojitrawalla kann dieses Buch, das eine Parabel über Gut und Böse sei, ohne je ins Pädagogische abzugleiten, nur dringlich empfehlen.
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