Nach ersten Drogenerfahrungen rutscht Josh in die Drogenszene im Internet ab. Er vernetzt sich mit anderen Konsumenten, bestellt immer krassere Substanzen, erhöht die Dosis. Online lernt er auch die heroinabhängige Leyla kennen. Sie tauschen sich über ihr Leben mit dem Rausch aus. Anders als Josh bewältigt sie ihren Alltag und schafft ihr Abi. Aber die Drogen kosten beide viel: nicht nur Zeit für Freunde oder Familie, sondern auch ihre Freiheit und ihre Gesundheit.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 06.10.2021
Rezensentin Kim Kindermann empfiehlt dieses Buch Jugendlichen und ihren Eltern gleichermaßen, auch wenn sie zugeben muss, dass es nicht leicht zu verkraften sei. Isabell Beer beschreibt darin, wie Teenager in Chat-Gruppen von ihrem Heroin-Konsum schwärmen, wie sie später kotzend überm Klo hängen oder an einer Überdosis sterben. So geht Aufklärung, findet Kindermann. Das Ganze gibt es in zwei Versionen, erklärt sie zudem, einmal für Jugendliche und einmal für deren Eltern mit zusätzlichem Infomaterial und Angeboten für Selbsthilfegruppen.
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