Ein Toter im See. Ein Hauptkommissar zurück am Ort seiner Kindheit. Eine Stadt, die zu schweigen gelernt hat. Susanne Tägder zeigt, was geschieht, wenn Menschen um jeden Preis ihre Macht erhalten wollen. Inspiriert von einem wahren Fall.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.04.2024
Ein vielversprechendes Debüt legt Susanne Tägder hier vor, findet Rezensent Hannes Hintermeier. Hauptfigur des Krimis, der laut Hintermeier mehr ist als nur ein Krimi, ist Kriminalhauptkommissar Arno Groth, die Handlung ist im Jahr 1991 in Mecklenburg angesiedelt. Es geht um einen über zehn Jahre alten Mordfall, in den Bewegung kommt, als der damalige Hauptverdächtige ebenfalls stirbt. Hintermeier erkennt in dem Buch Bezüge zu Franz Kafka und erfreut sich an Tägders rhythmischer Sprache. Ein kluges Buch, das deutsch-deutsche-Traumata aufarbeitet und sich nur äußerlich der Krimiform bedient, so das Fazit.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…