Ein Blick zurück nach vorn, der Bescheidenheit lehrt: Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir? Mit Blick für die großen Zusammenhänge führt uns Theo Sommer das Panorama der politischen, geistig-moralischen, ökonomischen und technischen Entwicklungen der vergangenen hundert Jahre vor Augen und eröffnet im zweiten Teil des Buches den Blick auf den Horizont der Welt von morgen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 09.12.1999
Etwas unzufrieden ist Harald Eggebrecht mit den "Sowohl-als-auch" Einschätzungen, die der frühere Chefredakteur und heutige Herausgeber der "Zeit" in seinem Rück- und Ausblick zur Jahrhundertwende von sich gibt. Kluge Zusammenfassungen voller Skepsis sind dem Autor gelungen - z.B. zum Ersten und Zweiten Weltkrieg -, aber seine Vorschau ist zu "zaghaft und nebelig", schreibt Eggebrecht, als dass sie besonders großes Interesse wecken könnte.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als…