Das Lexikon stellt rund 400 Original-Hörspiele aus dem Zeitraum 1924-2004 alphabetisch nach Titeln geordnet vor. Es enthält Werke von der Frühphase der 20er-Jahre über die "Blütezeit" der 50er-Jahre mit bedeutenden Autoren wie Günter Eich, Friedrich Dürrenmatt, Alfred Andersen, Wolfgang Hildesheimer oder Dylan Thomas bis zur zeitgenössischen intermedialen "Radio Art". Die Auswahl orientiert sich am Wiederholungsrepertoire der Rundfunksender und an Auszeichnungen durch Hörspielpreise.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 22.05.2006
"Es lebe das Hörspiel!", scheint Stefan Fischer zu rufen. Thomas Bräutigams Lexikon kommt ihm und dem Winkelgenre Hörspiel gerade recht. Dankbar und achtungsvoll verneigt er sich vor den Bemühungen des Autors um eine sinnvolle Auswahl von 400 Originalhörspielen aus der Zeit von 1924-2004. Sogleich verspürt der Rezensent zwar den Wunsch nach einem zweiten Band, dann mit literarischen Tonadaptionen, an der Maßgeblichkeit der hier aufgeführten Werke von Günter Eich bis Dylan Thomas jedoch lässt er keinen Zweifel. Informationswert haben für ihn nicht zuletzt die zusammengetragenen Produktionsdaten sowie der Anhang mit Daten zu den beteiligten Autoren, Sprechern und Regisseuren.
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