Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.04.2006
Zustimmend äußert sich Michael Pawlik über diesen von Thomas Eich und Thomas Sören Hoffmann herausgegebenen Sammelband über "kulturübergreifende Bioethik". Er begrüßt Hoffmanns Formulierung des "ersten bioethische Menschenrecht". Wie er den Autor zitiert, handelt es sich dabei um das Recht des Menschen, "in seiner leiblichen Urposition nicht durch den Anspruch einer 'Kultur' enteignet, sondern ursprünglich und uneingeschränkt frei zu sein" (Hoffmann). Existenziell bedeutsame Belastungen einzelner Individuen lassen sich nach Einschätzung Pawliks danach nicht mehr allein durch den Verweis auf die Besonderheiten der jeweiligen Kultur rechtfertigen. Neben den Beitrag Hoffmanns hebt er die Beiträge von Ole Döring und Jens Schlieter über die bioethischen Diskussion in China und Südostasien hervor.
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