Um den Irakkrieg war intensiv wie nie zuvor eine Auseinandersetzungöffentlicher Diplomatie entbrannt. Viele Gesellschaften sollten für die Unterstützung des Krieges gewonnen werden oder umgekehrt dafür, ihn zu verhindern. Um diesen Prozess zu verstehen, wird das Konzept "Public Diplomacy" in diesem Band in normativen, theoretischen und empirischen Analysen aufgearbeitet. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Public Diplomacy der USA und der Bundesrepublik Deutschland, die mit unterschiedlichem Ziel und unterschiedlichen Mittelnöffentliche Diplomatie ausübten.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.06.2008
Instruktiv scheint Rezensent Stefan Fröhlich dieser von Thomas Jäger und Henrike Viehrig herausgegebene Sammelband über die öffentliche Diplomatie der Bush-Administration vor dem Irakkrieg. Deutlich wird für ihn, wie es der amerikanischen Regierung gelang, die öffentliche Meinung in den USA sowie Teile der Weltöffentlichkeit mittels systematischer Fehlinformationen, Informationskampagnen und Medienmanipulation für den Irak-Krieg zu gewinnen. Er hebt hervor, dass sowohl Voraussetzungen und Bedingungen dieser Prozesse als auch die strategischen und taktischen Maßnahmen der Regierung untersucht werden. Nicht ganz einverstanden ist Fröhlich mit der These über die deutsche "öffentlichen Diplomatie", der es nicht gelungen sei, mit ihren Argumente gegen den Irak-Krieg über die Medien Opposition in der amerikanischen Öffentlichkeit zu wecken.
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