New York, 1909: Die 16-jährige Emma flieht vor der Not in Deutschland nach Amerika. Dort wird sie als Näherin erbarmungslos ausgebeutet und beginnt bald, sich mit anderen gegen die unmenschlichen Arbeitsbedingungen zu wehren. Vor dem Hintergrund des historischen Arbeitskampfes erzählt Thomas Jeier die Geschichte Emmas, die gegen alle Konventionen um ihr Lebensglück und eine selbstbestimmte Zukunft kämpft.
Endlich mal keine flott formulierte Wohlstandsliteratur mit ewig sich gleichenden Überflussproblemen, sondern "echte Handlung", "echtes Risiko und echte Angst" begrüßt Rezensentin Angelika Ohland diesen "packenden Jugendroman". Er spielt ihren Informationen zufolge Anfang des 20. Jahrhunderts und erzählt, wie hart erkämpft wurde, was wir heute für selbstverständlich hielten. Heldin des Buchs ist, wie wir lesen, die 17-jährige Emma, die aus armen Hamburger Verhältnissen mit einem Auswandererschiff nach New York entkommt, wo sie dann zunächst in Verhältnissen lebt, gegen die unser Hartz-IV-Zeitalter wie das Paradies erscheine. Auch der Kampf um Arbeiterinnenrechte scheint ausgesprochen authentisch und packend beschrieben zu sein.
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