Mit Illustrationen von Anke am Berg. Tixi Tigerhai ist zehn, blond, kann drei Sprachen und sehr, sehr hoch springen. Leider hat sie Flugangst, seit sie mit fünf von Dr. Bonzo entführt wurde. Ein riesiger Greif rettete sie und brachte sie auf die Osterinsel. Dort wächst sie bei König Tiwi auf, der sich von ihr besser unterhalten fühlt als von seinem Fernseher. Bei einer Kletterei auf den mächtigen Steinköpfen gerät Tixi in einen unterirdischen Gang und schnurstracks in ein unglaubliches Abenteuer. Zum Glück trifft sie unterwegs Hänschen Haifischflosse. Gemeinsam kommen sie Dr. Bonzos ganz großem Coup gegen die Osterhasen auf die Spur. Diese phantastische Geschichte hält auf jeder Seite verrückte Überraschungen bereit und ist gespickt mit intelligenten Späßen, Sprachspielen und Special Effects, die nur einem Autor wie Thomas Lehr einfallen können.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 06.08.2008
An verrückten Einfällen und schrägen Gestalten mangelt es diesem Kinderbuch wahrlich nicht, weshalb man es eigentlich auch nicht nacherzählen kann, meint eine entzückte Sieglinde Geisel, die es in ihrer knappen Kritik trotzdem versucht. In seiner durchgedrehten Geschichte um gekidnappte Osterhasen, einen dauerfernsehenden Häuptling und den bösen Doktor Bonzo brechen sich nicht nur die Freude am Persiflieren "gutgemeinter Kinderbücher", sondern vor allem überbordende Erzähllust und Spielfreude Bahn, so Geisel hingerissen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.06.2008
Keiner muss für ein gutes Kinderbuch das Genre neu erfinden. Auch Thomas Lehr tut das nicht. Und gut, stellt Rezensent Andreas Nentwich fest, ist das Buch doch. Pippi Langstrumpf lässt grüßen und sogar der dem Gedankenexperiment zugeneigte Erwachsenenautor Lehr. Entsprechend schwer bis beinahe gar nicht zu sagen ist, bedauert Nentwich, worum es in diesem Buch im einzelnen geht. Der Grundplot freilich ist doch nacherzählbar und ganz gewiss infam genug: Sämtliche vierzig Osterhasen sollen für Lösegeld entführt werden von Superschurken. Tixi Tigerhai und Hänschen Haifischflosse aber schreiten ein und verhindern das Schlimmste ("Fernsehfolter", "Hasenbeschleuniger-Missbrauch"). Am Buch mag der Rezensent den "Sprachwitz", die "Tarnfolien" und die "Möglichkeitsphantasie". Und den ganzen Rest, den mag er auch.
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