Der Autor hat fast drei Jahre als Vertreter bei zwei der renommiertesten Finanzdienstleistern gearbeitet. In einer Reportage beschreibt er die menschenverachtenden Praktiken des Strukturvertriebs und der Finanzberatung: wie Mitarbeiter und Kunden zu Opfern werden und wie man sich vor den Manipulationen schützen kann.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 25.02.2002
Dieses zwischen "Roman und Sachbuch" changierende Werk hat Rezensentin Simone Gröneweg die Augen über die zweifelhafte Branche der Finanzberater geöffnet. Sie lobt den unter Pseudonym schreibenden Autor, der selbst in diesem Beruf gearbeitet hat, für die Vermittlung von Insider-Wissen und findet vor allem die Passagen am "interessantesten", in denen die Methoden der Mitarbeiterschulungen beschrieben werden. Zu bemängeln hat die Rezensentin allerdings die allzu oberflächliche Zeichnung vieler Figuren, die stets als reine "Opfer" dargestellt würden. Die verständliche Darstellung der "Problematik der Branche", die auf "Fachjargon" verzichtet, wird dagegen von ihr gelobt. Darüber hinaus erscheine das Buch genau zum "richtigen Zeitpunkt", was sein "größtes Plus" sei.
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