Der Wirtschaftshistoriker Tim von Arnim zeichnet den beispiellosen Aufstieg des gelernten Buchdruckers und Journalisten Axel Springer zum größten deutschen Presseverleger nach. Dabei widmet er sich den wichtigsten Erfolgsfaktoren in Springers verlegerischer Arbeit - seiner charismatischen Führung, seinen Netzwerken und seiner schöpferischen Innovationskraft, die millionenfach verkaufte Pressetitel wie "Hörzu" oder "Bild" hervorbrachten. Von den verlegerischen Anfängen im Zweiten Weltkrieg bis zum Rückzug Axel Springers in den 1970er-Jahren erzählt Tim von Arnim die Geschichte einer der schillerndsten und zugleich umstrittensten Unternehmerpersönlichkeiten der deutschen Nachkriegszeit.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.05.2012
So spröde wie der Titel ist die Lektüre, meint Michael Hanfeld, der dem Buch die zugrunde liegende Dissertation anmerkt. Sachlichkeit und Langweile sind die beiden Seiten dieser Medaille, genannt Wirtschaftsgeschichte. Dafür deckt der Autor Tim von Arnim, der laut Rezensent unbeschränkten Zugang zu den Springer-Archiven hatte, die Unternehmergeschichte so detailliert und akribisch ab, wie keiner vor ihm, wenn wir dem Rezensenten glauben wollen. Innovationsfähigkeit, Netzwerkkompetenz und ein progressiver Führungsstil sind die Stichworte unter denen der Autor den Unternehmer Axel Springer subsumiert, erläutert Hanfeld. Dem kann er nichts Kritisches hinzufügen, nur dass all das nicht sonderlich unterhaltsam ist.
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