Mit Illustrationen von Tobias Krejtschi. Eines Tages findet Schwester Salvadora einen kleinen Jungen vor der Türschwelle des Kinderkrankenhauses in Managua, der Hauptstadt Nicaraguas. Er heißt Filemón, ist etwa sechs Jahre alt und sehr krank. Filemón bleibt in der Obhut der Schwester, und Doktor Fernando Silva, Arzt des Hauses, kümmert sich um ihn. Groß sind die Sorgen, die sich beide um den Jungen machen, bis Filemón einen Wunsch vorträgt, der die Herzen aller öffnet. Und ein kleines Wunder bewirkt.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 23.12.2016
Hermann Schulz' Geschichte um den Kinderarzt Dr. Silva in Nicaragua, der seinen kleinen Patienten die Weihnachtsgeschichte nahebringt, basiert auf einem wahren Vorbild, weiß Roswitha Budeus-Budde: Dr. Silva ist ein Freund des Autors und hat diesen mit seinen Berichten zu diesem Buch inspiriert. Wunderbar unpathetisch findet die Rezensentin das Resultat und freut sich insbesondere über die "befreiende Komik", die wie immer bei Schulz stets dann auftritt, wenn die "kindliche Vorstellung mit der Realität kollidiert".
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter…