Aus dem Italienischen von Elsbeth Gut Bozzetti. Zwischen Bodenhaftung und Phantasie, zwischen Dorfchronik und Abenteuerreisen auf den Gleisen des Traumes nimmt Tonino Guerra uns mit in die Möglichkeitswelten seiner Poesie.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 10.07.2012
Maike Albath freut sich sehr, den Band mit Kostproben aus dem vielseitigen Werk des im letzten Jahr verstorbenen Schriftstellers und Filmemachers Tonino Guerra in Händen zu halten. Gedichte, Kurzprosa, Reiseberichte und Drehbücher gehören zum Schaffen des im ländlichen Italien aufgewachsenen Autors, lässt die Rezensentin wissen, die in allen Textformen das Stilmittel der "Knappheit" walten sieht. So spielt auch der Dialekt der Romagna in den Frühen Gedichten eine Rolle, so Albath. Besonders die Geschichte des aus der Kriegsgefangenschaft heimkehrenden Guerra fand die Rezensentin berührend, nicht zuletzt, weil der Vater ihn mit einer knappen Frage seine ganze Liebe spüren lässt.
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