Aus dem Dänischen von Kerstin Hartmann-Butt. Warum kümmern wir uns in Notsituationen um andere oder gehen selbst Wagnisse ein? Weshalb versuchen wir, uns beliebt zu machen, kreativ zu sein oder kooperativ? Und woher kommen Qualitäten wie Großzügigkeit, Schönheit oder Gemeinschaftssinn? Die Antwort, so der dänische Wissenschaftsjournalist und Bestsellerautor Tor Nørretranders, lässt sich auf einen Nenner bringen: Um an den Wunschpartner zu gelangen, kehren Menschen ihre besten Seiten hervor, geben mehr, als sie müssten, und wachsen über sich hinaus. Sie sind mit anderen Worten generös. Die menschliche Gesellschaft verdankt diesem Verhaltensprinzip, das Charles Darwin evolutionsbiologisch als "sexuelle Selektion" definierte, den Antrieb für einen Großteil ihrer sozialen und kulturellen Eigenschaften.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…