Mit farbigen Illustrationen. Jetzt hat die kleine Maus doch wirklich das große Käsefest in Bern verpasst! Genau einen Tag ist sie zu spät gekommen. Wie konnte das passieren? Die Maus beginnt, sich mit dem Thema Zeit zu beschäftigen. Egal, wie viel sie lernt, eine Frage bleibt: Lässt sich die Zeit anhalten oder sogar zurückdrehen? Nach vielen vergeblichen Versuchen gelingt es der Maus durch ihren Erfindungsgeist und die Aufzeichnungen eines gewissen Albert Einstein, in die Vergangenheit zu reisen. Doch Zeitreisen will gelernt sein, und die Maus verfehlt ihr Ziel um knapp 80 Jahre. Wie soll sie jemals wieder in ihre eigene Zeit zurückkehren? Dann aber hat sie Glück im Unglück, denn jemand kreuzt ihren Weg, der wenig später unsere Vorstellung von Raum und Zeit auf den Kopf stellen sollte… In seinem vierten Mäuseabenteuer schickt Torben Kuhlmann seinen Helden auf eine Reise, wie sie nie zuvor eine Maus, und erst recht kein Mensch, unternommen hat.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.01.2021
Rezensent Andreas Platthaus verzeiht Torben Kuhlmann die "Bildungsbeflissenheit". Wenn sie so unterhaltsam und mäuseniedlich daherkommt wie hier, wenn der Autor, wie schon in seinen anderen Büchern, eine Gestalt der Geschichte sein Mäuseerlebnis haben lässt, das Setting, hier die Stadt Bern, wo Einstein im Patentamt arbeitet, so akribisch genau zeichnet, dass der Leser neben der Mäusegeschichte auch einen veritablen Stadtführer bekommt. Kuhlmanns Strategie geht auf, meint Platthaus. Und man darf gespannt sein und sich freuen, wer nach Einstein wohl der nächste ist, den der Autor auf die Maus kommen lässt. Vielleicht ist es ja auch mal eine Frau, hofft Platthaus.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 09.10.2020
Rezensent Fritz Göttler folgt gerne der Entdecker-Maus, die sich in Torben Kuhlmanns Bilderbuch auf die Spuren Einsteins und seiner Relativitätstheorie begibt. Dem Autor, der schon öfter große Denker in "Mauskontexte" gestellt habe, gelingt es hier, mit geradezu fotografischen Zeichnungen und der äußerst "pragmatischen und coolen" Hauptfigur die Neugier für die Thematik der Zeit zu wecken, lobt Göttler und freut sich über Kuhlmanns Figuren voller "sanftem Charme".
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