Eine passionierte Einführung in Werk und Wirkung des größten Klavierkomponisten der Weltmusik.
Im Perlentaucher:
Rezension Perlentaucher
Ein Liebesbrief, ein mehr als 200 Seiten langer Liebesbrief. Er ist begeistert, wie es sich für sein Genre gehört, klug dabei, wie es nur wenigen gelingt und manchmal von bewegender Hilflosigkeit. Ein gewinnendes Rührstück. Dergleichen ist ganz und gar aus der Mode gekommen. Aber der große Aufklärer Denis Diderot hat Greuze geliebt und der ein klein wenig kleinere Aufklärer Ulrich Erckenbrecht liebt Chopin. Wie sein Vorgänger mag er von seiner Liebe nicht nur schwärmen. Er will sie erläutern, erklären. Liebe macht, so zeigt er, nicht blind. Sie öffnet Augen und Ohren. Erckenbrechts "Brief über Chopin" schildert seine Liebe, erzählt ihre Geschichte und erzählt dabei und damit von Chopins Nocturnes, von seinen Mazurkas, von den Walzern und den Polonaisen, von Sonaten und Klavierkonzerten. Erckenbrecht ist ein wunderbarer Cicerone durch Chopins Werk... Lesen Sie mehr in Arno Widmanns 'Vom Nachttisch geräumt'
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…