Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 05.08.2002
Werner Bührer lobt das Buch als wichtigen Beitrag für eine vergleichende Analyse des Jugendprotests in den beiden deutschen Staaten. Viel Material habe der Herausgeber Ulrich Herrmann für den Sammelband zusammengetragen. Für Bührer ist das Ergebnis "eine Mischung aus wissenschaftlichen Studien und Zeitzeugenberichten". Mit der Hauptthese Herrmanns, die Gesellschaft der DDR und der BRD hätten sich schon in den frühen fünfziger Jahren voneinander getrennt, kann sich der Rezensent aber nicht anfreunden. Bührer vermisst die Untersuchung von gemeinsamen Themen und parallelen Entwicklungen der Jugendproteste in beiden Ländern; etwa die Debatte über die Wiederbewaffnung des Westens, die sowohl in der DDR als auch in der BRD heftig geführt wurde, oder das Jahr 1968, das auch an den Jugendlichen im Sozialismus nicht spurlos vorübergegangen sei.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…