Welche Ziele verfolgte die DDR mit ihrer Außenpolitik gegenüber dem Westen, und welchen Zwängen unterlag sie dabei? Wie groß waren die Handlungsspielräume gegenüber der sowjetischen Hegemonialmacht, und welche Konsequenzen ergaben sich daraus für die innerdeutschen und auch für die Beziehungen zur westlichen Welt?
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.06.2001
Joachim Scholtyseck referiert gewissenhaft die einzelnen Kapitel des Buches, dass sich in seinem ersten Teil mit verschiedenen Aspekten der außenpolitischen Aktivitäten der DDR und in seinem zweiten Teil mit deren "bilateralen Beziehungen" beschäftigt. Dabei hält sich der Rezensent mit persönlichen Urteilen völlig zurück. Nur am Schluss, nachdem er das Buch bar jeden Enthusiasmuses als "gelungenen Sammelband" gelobt hat, bricht eine Frage aus ihm heraus: warum nämlich die DDR unter den im Buch beschriebenen Umständen und bei der Einschätzung als "dysfunktional" durch die anderen Staaten überhaupt so lange bestehen konnte. Diese Frage beantworte auch das vorliegende Buch nicht, und der Rezensent vermutet, dass die Lösung dieses historischen Rätsels ziemlich banal ist: dass nämlich man "nachher immer schlauer" sei.
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