Diente die 1946 von der US Army geschaffene Organisation Gehlen wirklich nur der Spionage gegen den Osten? Die von amerikanischen Geheimdiensten geführte Vorläuferorganisation des BND bildete zugleich eine Art Ersatz-Generalstab für die geplante Aufstellung einer bundesdeutschen Armee - wenige Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Dabei erfolgte auch die politische Einbindung von Wehrmachtsveteranen.
Agilolf Keßelring zeigt anhand erstmals zugänglicher Akten aus dem BND-Archiv die Entstehungsgeschichte der Bundeswehr in einem neuen Licht.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.04.2018
Rezensent Gerhard P. Groß erkennt in der Studie von Agilolf Keßelring einen wichtigen Baustein zum Verständnis der Anfänge der deutschen Wiederbewaffnung und der Rolle der Organisation Gehlen. Die "Hygienefunktion" der von den Amerikanern kontrollierten Organisation kann ihm der Autor überzeugend und anhand von Beispielen erläutern. Akribisch entwirrt Keßelring laut Rezensent die Netzwerke der Offiziere in der Organisation und zeigt Kontinuitäten bis in die Reichswehrzeit auf.
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