Mit 147 s/w-Abbildungen. Die Gestik ist ein wesentliches Mittel der bildenden Kunst, der Darstellung menschlicher Handlungen Ausdruck und Beredsamkeit zu verleihen. Nach welchen Gesichtspunkten und zu welchen Zwecken ihr Einsatz in Bildern gefordert und wie sie in den Bildern selbst angewandt und reflektiert wurde, wird für die Zeit vom 15. bis zum 18. Jahrhundert untersucht.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.06.2003
Andreas Strobl wirbt kurz, aber energisch für Ulrich Rehms "Poetologie des Bildes", die seiner Ansicht nach ihr Licht ein wenig unter den Scheffel stellt. Denn Rehm biete keinesfalls nur eine "methodologische Basis der Interpretation angewandter Gestik", sondern auch einen durchaus reichhaltigen geschichtlichen Überblick zum Thema. Anders gesagt: In dem Buch steht nicht nur, wie man herangehen sollte, um zu verstehen, warum sich ein gehauener oder gemalter Adam die Hände vors Gesicht schlägt, es liefert auch viele beispielhafte Deutungen, darunter "eine neue Lesart zentraler Werke der Renaissance". Denn keinesfalls - diese Erkenntnis rechnet Strobl dem Autor hoch an und will sie den Historikern hinter die Ohren schreiben - ist die Umsetzung von Bildern in Sprache eine gerade Straße; wie bei allen Übersetzungen gebe es Varianten. Bescheidenheit ist eine Zier, denkt der Rezensent - und schiebt diese Studie ins Rampenlicht.
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