In der Nacht, als der Radio-DJ Anders Droka seiner großen Liebe begegnet, holt ihn die Vergangenheit ein. Er wird entlassen, gleich darauf Zeuge eines Mordes und bereits am nächsten Tag selber der Tat verdächtigt. Ein Schweiz-Thriller über die mafiösen Verflechtungen von rechtskonservativer Politik und digitalen Medien.
Wenn die unverwechselbare Stimme von Anders Droka zu nachtschlafender Zeit aus dem Äther dringt, gehen die musikalischen Herzen seiner Hörer auf. Nicht jedoch die der Berater, die ein großes Geschäft aus der Digitalisierung machen wollen. Mit der Folge, dass kritische Journalisten wie Droka entlassen werden und die Medienmogule zunehmend eine rechte Agenda verfolgen. Nachdem Droka des Mordes verdächtigt wird und aus Zürich fliehen muss, kontaktiert ihn plötzlich Peter Bender, ein Jugendfreund. Dieser arbeitet mittlerweile für einen milliardenschweren Unternehmer. Bender sorgt im Hintergrund dafür, dass ein Schweizer Medienhaus nach dem anderen in rechtskonservative Hände fällt, nun greift er selber nach der Macht. Steckt er hinter der Entlassung? Hinter dem Mord? Einst ging es bei den Freunden um dieselben Träume und Hoffnungen, jetzt um Leben und Tod.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 16.11.2017
Wer Klischees mag, wird Urs Augstburgers in der Schweizer Medienlandschaft spielenden Krimi lieben, versichert Rezensentin Meredith Haaf. Sie selbst hatte hingegen wenig Freude an der Lektüre der Geschichte über einen neurotischen und sexhungrigen Radiomoderator, der in Konflikt mit einer riesigen Medienholding gerät, die nebenbei eine rechtspopulistische Bewegung unterstützt, ein Schlepper-Unternehmen betreibt und Menschenleben zerstört. Kritik an medialen Machenschaften immer gerne, aber bitte nicht als "billig gebaute Populismus-Schauergeschichte", schließt die Rezensentin.
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