Ursula Poznanski

Layers

(Ab 14 Jahre)
Cover: Layers
Loewe Verlag, Bindlach 2015
ISBN 9783785582305
Kartoniert, 448 Seiten, 14,95 EUR

Klappentext

Seit Dorian von zu Hause abgehauen ist, schlägt er sich auf der Straße durch - und das eigentlich recht gut. Als er jedoch eines Morgens neben einem toten Obdachlosen aufwacht, der offensichtlich ermordet wurde, gerät Dorian in Panik, weil er sich an nichts erinnert: Hat er selbst etwas mit der Tat zu tun? In dieser Situation bietet ihm ein Fremder unverhofft Hilfe an und Dorian ergreift die Gelegenheit beim Schopf - denn das ist seine Chance, sich vor der Polizei zu verstecken. Der Unbekannte engagiert sich für Jugendliche in Not und bringt Dorian in eine Villa, wo er neue Kleidung, Essen und sogar Schulunterricht erhält. Doch umsonst ist nichts im Leben, das erfährt Dorian recht schnell.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 01.12.2015

445 Seiten Hochspannung verspricht Rezensentin Martina Scherf mit Ursula Poznanskis neuem Jugendroman "Layers". Mit angehaltenem Atem liest sie die Geschichte des siebzehnjährigen Dorian, der als Straßenkind in eine mysteriöse Villa gerät, in der er geheimnisvolle Aufträge erhält.  Die Autorin ersinnt hier nicht nur auf brillante Weise eine rätselhafte Welt der elektronischen Medien, sondern weiß auch ihren jugendlichen Helden lebensnahe und glaubwürdig zu schildern, lobt die Kritikerin, bei der auch die ethischen Fragen des Romans lange nachhallen.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 07.10.2015

Rezensentin Christine Steffen folgt gespannt der Handlung um einen obdachlosen Jugendlichen, der in die Fänge einer im Namen der Ethik operierenden Erpresserbande fällt. Wie die Autorin Ursula Poznanski in ihrem Jugendroman Technikthemen (Google Glass, Datamining) und ethische Fragen verarbeitet, findet Steffen mutig, kritisch und differenziert. Hauptfigur und Plot überzeugen sie nicht zuletzt deshalb, weil die Geschichte vielschichtig erzählt wird und ohne Partei zu ergreifen. Mit einer etwas strafferen Handlungsführung hätte ihr das Buch noch besser gefallen.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.08.2015

Laut Fridtjof Küchemann traut Ursula Poznanski ihren jugendlichen Lesern eine ganze Menge zu. Für Küchemann ein Qulitätsbeweis, weil die Autorin auch noch spannend und raffiniert erzählen kann. Der Jugendthrilller um einen 17-Jährigen in den Fängen einer Geheimgesellschaft, die mit Datenbrillen und Raben-Hologrammen operiert, konfrontiert den Leser mit moralisch komplexen Situationen, kniffligen Fragen über Zweck und Mittel und einem ominösen Showdown, meint der Rezensent.
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