3. erweiterte Auflage. Die Metzler Literatur Chronik reicht von der Zeit Karls des Großen bis in unsere Gegenwart. Die Werkbeschreibungen geben Hinweise auf den literaturgeschichtlichen Stellenwert, nennen Quellen und Entstehungsumstände, Inhalte, formale Besonderheiten und Daten der Wirkungsgeschichte. Mit dem chronologischen Konzept ergibt sich eine zusammenfassende Sicht auf die Vielfalt der deutschsprachigen literarischen Kultur.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 27.08.2008
Rezensentin Anja Hirsch ist erleichtert, dass es für Germanisten von heute immer mehr Alternativen zum problematischen Standardwerk der Frenzels, "Daten deutscher Dichtung", gibt. Gleich in zwei "beachtlichen Fleißbänden" fand sie "verlässliche Informationen": Volker Meids "kluge" Chronik gefällt der Rezensentin, auch wenn sie Robert Gernhardt darin vergeblich sucht. Meid analysiere die nach Erstpublikation sortierten Werke mit "germanistischem Blick". Hirsch fand deshalb vor allem formale Aspekte beleuchtet. Nicht zuletzt hält es die Rezensentin für einen Verdienst dieser Chronik, gegen festgefahrene Rezeptionslinien eine Vielfalt der Lesarten zu betonen.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…