Die Gedichte von Walter Helmut Fritz handeln von den verborgenen Botschaften der Dinge, von den verschollenen Bezügen zwischen Wort und Wirklichkeit.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 24.11.1999
Uwe Pörksen stellt Fritz als einen Lyriker der "mittleren Tonlage" dar und vergleicht ihn in dieser Hinsicht mit Karl Krolow, der in diesem Spiel allerdings vielfältigere Masken aufsetze. Bei Fritz schätzt Pörksen dagegen das "bescheidene Schweigen", die Unabgeschlossenheit seiner Wahrnehmung, seine Stetigkeit, mit der er seit Jahren für ein kleines Publikum schreibt. Dabei sei er "vordergründig eigentlich klar", kein Hermetiker in der Schule Celans und keiner, der mit Sprache experimentiert. Seine Stärke sei viel mehr der Augenblick, die präzise "Weltwahrnehmung".
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