Die Gedichte von Walter Helmut Fritz handeln von den verborgenen Botschaften der Dinge, von den verschollenen Bezügen zwischen Wort und Wirklichkeit.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 24.11.1999
Uwe Pörksen stellt Fritz als einen Lyriker der "mittleren Tonlage" dar und vergleicht ihn in dieser Hinsicht mit Karl Krolow, der in diesem Spiel allerdings vielfältigere Masken aufsetze. Bei Fritz schätzt Pörksen dagegen das "bescheidene Schweigen", die Unabgeschlossenheit seiner Wahrnehmung, seine Stetigkeit, mit der er seit Jahren für ein kleines Publikum schreibt. Dabei sei er "vordergründig eigentlich klar", kein Hermetiker in der Schule Celans und keiner, der mit Sprache experimentiert. Seine Stärke sei viel mehr der Augenblick, die präzise "Weltwahrnehmung".
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…