Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.04.2006
Rezensent Thomas Poiss sieht Ludwig Greves "leises, intimes" lyrisches Werk neben dem Paul Celans stehen, weshalb er auch Uwe Pörksens Vergleich von Paul Celans Büchnerpreis-Rede mit Grebes "Freiburger Rede" sehr aufschlussreich findet. Denn darin zeige sich, dass Greve in der Frage, ob nach Auschwitz Dichtung noch möglich sei, einen "diametral anderen Weg" als Celan gegangen sei. Greve habe sich im Gegensatz zu Celan nicht auf Traditionen wie Rilke oder den Surrealismus berufen. Stattdessen habe er das "Verworfene" als Material benutzt und die "Rückführung der Sprache in ihre Wörtlichkeit" betrieben.
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