Von Styropor fressenden Würmern über Bieber-Bombing bis hin zu allen Varianten der Kreislaufwirtschaft: Auf der ganzen Welt tüfteln Menschen gemeinsam an Lösungen für die großen Probleme unseres Planeten und entwickeln herausragendeErfindungen, die das Leben besser machen.Ob Gezeitenkraftwerke, Trockentoiletten oder Microgrids - unser Werkzeugkasten liefert alles, was wir für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft brauchen. Dieses Buch ist für alle, die sich zu echtem Fortschritt inspirieren lassen möchten.
"In hohem Maße inspirierend" findet Rezensentin Ute Scheub den Katalog an mutmachenden Weltverbesserungs-Werkzeugen bzw. -ansätzen - allzu pingelig will Scheub da terminologisch nicht sein. Denn es sei einfach toll, was die rund zehn Autor:innen des Katapult-Magazins aus Greifswald da auf die Beine gestellt hätten: einige der vorgestellten Ideen sind der Kritikerin zwar schon bekannt, wie etwa "urban gardening", "ökologischer Landbau" oder "Mikrokredite", aber es gebe auch reichlich Neues zu entdecken - von der CO2-Verwertung von Kameldung in Saudi-Arabien liest sie etwa, von einer Art Fußbodenheizung auch auf Straßen, damit diese länger halten, oder vom unglaublichen Bautalent der Bieber, die mal eben einen Damm bauen können, der den tschechischen Staat sonst 1,27 Millionen gekostet hätte. Dass dies im Buch fälschlicherweise "Beaver Bombing" genannt wird, verzeiht die Kritikerin ebenso wie andere kleinere Fehler gerne. Für sie ein hoffnungsvolles Buch, reich an Ideen und "reich bebildert".
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Elfriede Jelinek: Unter Tieren Die Wege des Geldes sind unergründlich. Trotzdem bestimmt es unser Leben, also verfolgt Elfriede Jelinek hartnäckig seine Spur. Von der Bibel bis zu René Benko, von blanker… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lena Schätte: Das Schwarz an den Händen meines Vaters Motte wird sie von ihrem Vater genannt. Eigentlich hat sie sogar zwei Väter: den einen, der schnell rennen kann und sich auf alle Fragen eine Antwort ausdenkt. Und den anderen,…