Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 15.09.2001
Nur "streckenweise" ein Genuss ist dieses Buch mit Kolumnen nach Geschmack von Elisa Peppel. Zwar zeige sich Droste mitunter durchaus "scharfzüngig" - besonders wenn es um die rot-grüne Regierung geht - doch insgesamt neige der Autor, der regelmäßig Kolumnen für die "taz" verfasst, dazu, es sich "gerne mal gemütlich" zu machen Das ist offensichtlich ganz und gar nicht, was sich Peppel von einem Satiriker erwartet, die moniert, dass so manches in diesem Band allzu "harmlos und flauschig" geraten ist . Dass Droste außerdem entschieden zum Kalauern neigt, trägt ihm ebenfalls nicht die Sympathien der Rezensentin ein, und so beschließt sie ihre Kritik mit einem Hinweis auf die "kurze Halbwertszeit" dieser Texte, die als Kolumne einer Tageszeitung durchaus ihren Wert haben, jedoch als Buch "Pfeile ins Leere" schießen.
Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Robert Menasse: Die Lebensentscheidung Frustriert von den Mühlen der Bürokratie, trifft Franz Fiala eine "Lebensentscheidung" und wirft seinen Job bei der Europäischen Kommission hin. Als er seine Mutter zum 89.… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In…