In Band 26 geht es um die Wurst: Tom Wolf porträtiert den Entdecker des Wurstgiftes, German Neundorfer erzählt von der Hausschlachtung in Herrnsdorf, und Ingo Malcher testet todesmutig englische Frühstückswürstchen. Außerdem dechriffriert Claudia Aldenhoven die Liste der Zusatzstoffe, während Thomas Vilgis vom Warmschroten schwärmt. Dass Wurst albern macht, beweisen u.a. Achim Szymanski und Rüdiger Kind. Nur Wolfgang Kretschmer ist Wurst wurscht - ihn trieb es in fränkische Klosterküchen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.01.2007
Bestens unterhalten hat sich Michael Maar bei der Lektüre von Vincent Klinks und Wiglaf Drostes neuem Heft "Häuptling Eigener Herd". Er schätzt das Werk als "kulinarische Kampfschrift", die zum Besten gehöre, was der Viktualienmarkt der Fachzeitschriften zu bieten habe. Die vorliegende dem Thema Wurst gewidmete Ausgabe zeichnet sich für ihn durch eine gelungene Mischung aus komischen und ernsten Beiträgen aus. Neben einer sechs Seiten langen Liste "Die Wurst in Literatur und Filmkunst" findet er darin unter anderem "mutige Recherchen" über englische Würstchen, eine Abhandlung über die Phosphor-Chemie des Muskelspiels und einen Beitrag über Zusatzstoffe in Würsten. Besonders gefallen haben Maar die Zeichnungen von Nikolaus Heidelbach, die er als "lässig, nonchalant, obszön und komisch" lobt.
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