Herausgegeben von Holger Hettwer, Markus Lehmkuhl, Holger Wormer u. a.. Embryonenforschung, gentechnisch veränderte Nahrung, Klimawandel. Je komplexer unsere Welt wird, desto größer ist das Bedürfnis nach Kenntnis der Zusammenhänge. Damit sich Bürger aktiv in den politischen Diskurs einbringen können, müssen wissenschaftliche Themen transparent gemacht werden. Im Rahmen des "Qualifizierungsprogramms Wissenschaftsjournalismus" arbeitet die Bertelsmann Stiftung an einem theoretisch umfassenden und praktisch anwendbaren Grundlagenwerk, das den aktuellen Stand und die Zukunft des Wissenschaftsjournalismus facettenreich und kritisch beleuchtet. "WissensWelten" vereint Übersichtsartikel, Reflexionen und Fallstudien der journalistischen Praxis und will Journalisten zum Nachdenken über ihre Profession anregen
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 15.05.2009
Rezensent Stephan Russ-Mohl kennt sich aus mit Förderprogrammen für den Wissenschaftsjournalismus. Seiner Meinung nach gedeiht dieses Ressort inzwischen prächtig und ist nachhaltig professionalisiert, ein "Selbstläufer". Der aus der Zusammenarbeit von Stiftungen und Experten entstandene Band kann laut Russ-Mohl darum erschöpfend berichten über Geschichte und Formen des Wissenschaftsjournalismus sowie über Selbstverständnis, Markt und Arbeitsalltag des Wissenschaftsjournalisten. Den Autoren, so Russ-Mohl, gelingt eine praxisnahe Orientierungshilfe für Aspiranten. Dennoch fällt dem Rezensenten die relative Zusammenhangslosigkeit der Beiträge auf. Als systematisches Lehrbuch möchte er den Band lieber nicht empfehlen, auch weil für ihn einige brennende Fragen (etwa zur Beeinflussung der Wissenschafftsberichterstattung durch Wissenschafts-PR) offen bleiben.
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