Aus dem Niederländischen von Marcel Glück. Opa Bär, den der kleine Bär sehr mochte, ist gestorben. Mama Bär sagt, er sei jetzt im Bärenhimmel. Und weil da alle Bären glücklich sind, will der kleine Bär nun auch in den Himmel. Aber wer hilft ihm, dorthin zu gelangen? Der Fuchs will ihn nicht fressen, denn der kleine Bär ist zu mager; der Tiger ist schon satt und der Elefant mag keine Bären. Doch schließlich findet der kleine Bär einen ganz besonderen Himmel...
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 24.09.2003
Richtig ins Schwärmen gerät die Rezensentin Ursula Sinnreich über dieses Kinderbuch. Dem Autor Dolf Verroen ist es zu Sinnreichs Freude gelungen, zum Thema Tod ein leichtfüßiges Buch über das Leben vorzulegen. Doch was wirklich ihr Herz berührt, sind die Zeichnungen von Wolf Erlbruch. Die fangen nämlich ihrer Meinung nach genau da an, "wo die Sprache aufhört - in den Regionen des Herzens und der Empfindungen". Dass man sich als Betrachter so auf die Gefühlszustände der Protagonisten konzentrieren kann, liegt nach Ansicht der Rezensentin auch an einem stilistischen Kniff: "In klaren einfachen Umrissen, wie ausgeschnitten, erheben sich die Gestalten vor nahezu leeren Bildgründen." Auch dass die Geschichte nicht flüssig erzählt, sondern der Protagonist verschiedenen Stationen abhandelt, ist gelungen umgesetzt. Erlbruch versieht ihrer Meinung nach "eine traditionelle Inszenierungsform mit neuen Impulsen".
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