Herausgegeben von Klaus Bittermann. Sechs Essays über den Unterhaltungskünstler Balzac, über Geld und Geist, über Journalismus und Halbwelt, über Moral und Erfolg, über Bildung und Zeitung und über Liebe und Geld.
Wo Pohrt erscheint, ist der Protest nicht weit, weiß Ulrich Gutmair. Die 13-bändige Gesamtausgabe von Wolfgang Pohrt bei Tiamat begrüßt Gutmair schon aus diesem Grund. Band 3 und 10, jetzt erschienen, lassen ihn einmal mehr erkennen, dass es sich bei Pohrt um einen der schärfsten und brillantesten Gesellschaftskritiker der Republik handelte. Dass die blaue Ausgabe die Marx-Engels-Ausgabe zitiert, deutet Gutmair ironisch. Schließlich kann er in Band 10 nachlesen, wie Pohrt erklärt, warum die Marx-Lektüre keine Revolutionäre macht.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Ulf Poschardt: Bückbürgertum Gefährlicher als die Shitbürger sind die Bückbürger. Jene Konservativen und Liberalen, CEOs und Manager, Bischöfe und Intellektuelle, Kanzlerinnen und Kanzler die - wider…